Gestern sind wir von Tok bis kurz vor Tonina gekommen. Das waren runde 280 Kilometer.
Goldschürfer GebietDas war der Ausblick beim Aufwachen.Unsere zurück gelegte Strecke.
Heute fuhren wir dann weiter bis Valdez. Durch eine gigantische Berg- Gletscherwelt. 🏔️
Hier wollten wir eigentlich bis zur Gletscherzunge wandern. Aber der nochmalige Wintereinbruch vor 2 Wochen machte uns einen Strich durch die Rechnung.
So ging’s weiter bis Valdez.
Da die Campingplätze in Valdez ziemlich teuer waren, fuhren wir einfach wieder auf den Platz von dem wir heute morgen aufgebrochen sind.
Bis zur Grenze nach Alaska war es nicht mehr weit.
Sie Landschaft änderte sich, es waren nun rechts von der Straße bewaldete Berge zu sehen, links immer noch die Schneeberge.
Wir fuhren bis zur ersten Stadt in Alaska, das war Tok.
Hier füllten wir unseren Vorrat auf.
Günther sah durch Zufall eine Auto, LKW und Camperwerkstatt. Als wir dort anhielten trafen wir eine junge Frau, deren Mutter aus Heidenheim nach Kanada ausgewandert ist. Diese sprach hervorragend deutsch.
Der Monteur der Werkstatt sah sich kurz an was zu richten wäre und machte sich dann an die Arbeit. So ist der Fettpegel im Lenkgehäuse wieder in Ordnung. Das Ganze kostete uns 80 Dollar.
„Emil“ war’s wohl auch zu kalt. In der Nacht hatte es -4 Grad, brbr.
Als wir losfuhren schabte, quietschte das linke Vorderrad. Das war zwar schon einmal der Fall, aber nachdem wir einige enge Kurven über den Parkplatz fuhren, war das Geräusch weg.
Also machten wir das Gleiche, half aber nix.
Nach ein paar Kilometer entdeckten wir zufällig eine Schrauber Werkstatt. Dave der Besitzer war gerade bei seiner Arbeit im Recycling Hof laut seinem Nachbarn. Also besuchten wir Dave dort. Wir verabredeten uns dann um 12 Uhr an seiner Werkstatt.
Dort gab er dann Günther eine Fettspritze für „Emil’s“ Lenkgehäuse.
Günther schmierte dann dieses und tatsächlich hörte man kein Geräusch mehr.
Wohl war es uns damit aber nicht. So fuhren wir durch eine wunderschöne Gegend zur nächsten Autowerkstatt. Ungefähr 130 Kilometer entfernt.
Durch den Kulane National Park Hier sieht man die höchsten Berge Kanadas, sind bis über 5000m hoch.Vorbei am Kulane Lake.
In Destruction Bay fanden wir einen Fachmann.
Hier bekamen wir Hilfe, leider fehlte der nötige Sechskantschlüssel.
Dafür bekamen wir eine Fettkartusche mit auf den Weg.😁
Da war auf einmal ein schwarzer Punkt in der Ferne auf der Straße zu sehen. Dieser entpuppte sich dann als ein Grizzly 🐻. Der suchte wohl die Wärme. Sein Kumpel wartete am Straßenrand.
Jetzt sind wir kurz vor Beaver Creak, das ist das Grenzdorf zu Alaska.
Seit gestern sind wir auf dem Highway 16 unterwegs.
In der Nacht zum 25. hat es geregnet und leider war das Ausstellfenster nicht dicht, so dass meinen Matratze nass wurde. Inzwischen haben wir das Fenster mit Gorilla 🦍 Tape ausgebessert. Hoffentlich genügt das. Wir werden es erleben.
Einkaufen waren wir auch. An der Packung hätte ich ne Weile 🤣Heute hab ich Bär 🐻 2,3 und 4 gesehen. Zum Glück aus dem Auto herausUnser heutiger Übernachtungspatz.
Heute führte uns unsere Strecke durch Wälder, über einen Hochgebirgspass, entlang von wer weiß nicht wie viele Seen. Nur durch eine handvoll Ortschaften.
Hier ein paar Bilder:
An diesem See übernachten wir 😄
Ach ja hätte ich jetzt beinahe vergessen, wir haben heute unseren ersten Braunbär am Straßenrand gesehen. Foto gibt’s leider keines, wir waren viel zu erstaunt.🤷🐻
Vom Campground in Parksville bis zum Fährhafen in Nanaimo waren es nur noch 34 Kilometer.
Am Fährhafen angekommen dachten wir, da wir recht schnell unser Ticket in der Hand hatten, wir hätten Glück und würden noch mit der 11:25 Fähre mitkommen.
Wir hatten nicht mit dem Einweiser gerechnet. Der ließ alle Autos mit kanadischem Kennzeichen auf die Fähre, auch die, die nach uns kamen.
So mussten wir als einziges Fahrzeug auf die nächste Fähre um 13:50 Uhr warten.
Vancouver in Sicht.
So kamen wir Recht spät auf dem Festland an.
Wir schafften wir nur noch 98 Kilometer.
Jetzt stehen wir auf einem Natur Campground kurz vor Whistler