Auf Weltreise mit dem Motorrad

Monat: Juli 2019 (Seite 1 von 4)

Machatschkala ?

Ich hatte so meine Bedenken, dass wir heute morgen unsere Motorräder noch voll bepackt und unversehrt vorfinden, da wir sie direkt vor einem Kafe und Kaufladen geparkt hatten.

Aber es war alles noch dran.?

Da es für diesen Teil von Russland, eine Terror Warnung gab, mussten wir durch ziemlich viele Polizeikontrollen fahren.

Irgendwann überholte Günther und ich im Überholverbot einen LKW, dieser hatte Sand geladen und wir bekamen ihn ins Gesicht geweht.

Aber so ein Pech, kurz darauf fuhr ein ? Polizeiauto an uns vorbei und winkte uns raus.

Jetzt wurde es kritisch. Zuerst Dokumente vorzeigen, dann wurde von Straf gesprochen und davon, dass sie mich mitnehmen wollen. Nach einigen hin und her, bezahlten wir die Straf und durften doch glatt weiterfahren.

Wir fuhren dann in unser Hotel, nachdem wir eingecheckt hatten, gingen wir an den Strand.

Auf der Suche nach unserem Hotel!

Auf dem Weg zum Strand, waren nur 100m.

Ist der nicht süß!

Welcher? Na Beide!??

Das Wasser war herrlich warm.

Aber zwischen lauter Frauen mit Burkini, kommt man sich im Badeanzug schon komisch vor.

Auf dem Weg zum Einkaufen.

Machatschkala ist eine Großstadt mit über 500tausend Einwohnern.

Unsere heutige Strecke:

Richtung Machatschkala!☀️

Extra bald aufgestanden um der Hitze zu entrinnen. War aber nichts, als wir losfuhren hatte es schon 30 Grad.

Dann noch die falsche Route genommen, anstatt am Meer entlang, durchs Landesinnere an den Salzseen vorbei, bei 38 Grad.

Komisch, die Spur führte nur hinein keine mehr raus. Ups

Weiter ging’s den ganzen Tag durch Steppe und Sandwüste mit Sandverwehungen auf der Straße.

Unsere heutige Strecke:

Astrachan – Wolgadelta!

Wir wurden heute morgen von unserem Fahrer im Hotel abgeholt.

Er fuhr uns runde 50 km ins Wolgadelta hinein.

Günther und unser Fahrer.

Schildkröte musste gerettet werden, sie wurde ins Gras neben einem Flußarm gesetzt.

Nach einem Kaffee stiegen wir dann um in ein Boot.

Und schon brausten wir durch die vielen Arme der Wolga.

Hier gab es viele Seeadler, Kormorane, Schwäne, Reiher und Möwen zu bestaunen.

Aber auch die Lotus-Felder waren einfach wunderhübsch.

Und die Blätter sind wasserabweisend, eben durch den bekannten Lotuseffekt.

Nein hat nichts mit Avantar zu tun.??

Die Frucht kann man essen, schmeckt nussig.

Wasserlilie

Wasserlilie und Seerosen.

Nein mir ist kein Zahn ausgefallen, das ist eine Wurzel von den Grünen Blätter, die man oben sieht. Unser Guide meinte, das sei Wasserchili und den kann man ebenfalls essen, schmeckte ebenfalls nussig und nicht scharf.

Astrachan. Tag der Marine!???

Heute war die Stadt in voller Aufregung.

Schon als ich früh morgens an das Wolgaufer gejoggt ?bin, waren Marinesoldaten damit beschäftigt Absperrung und vieles mehr aufzubauen.

Schiffe noch ohne Deko!

Als wir dann nach dem Frühstück, so gegen 11Uhr am Wolgaufer eintrafen, bot sich uns eine Stimmung, wie Volksfest.

Unsere Kinder werden anders erzogen, mich stimmt das sehr nachdenklich.

Der Konteradmiral empfing in Astrachan seine Kriegsschiffe.

Außerdem fand ein Flottenmanöver statt.

Es wurde die Schlagkraft der Sowjetarmee demonstriert.

Dabei empfand ich, dass die Russen hinter ihrer Armee stehen und stolz auf sie sind.

Und wir?

Irgendwann wurde uns das Ganze zuviel. Wir gingen dann noch Essen.

Anschließend kauften wir noch Sonnencreme ein, da wir für morgen einen Ausflug mit dem Boot ins Wolgadelta geplant haben.

Und um 22 Uhr sahen wir von unserem Hotelzimmer aus noch ein super Feuerwerk,, das mit Schiffsirene, -hörnern begleitet wurde

Astrachan!?

Heute schauten wir uns die Stadt an.

Zuerst den Kremlin.

Museumsturm

Museum von innen

Es ging bis ganz unter das Dach, immer im Kreis herum unzählige hohe Stufen. Aber die Aussicht war super.

Dann gingen wir an die Wolga, Schiffe anschauen.

Das „Einhorn“ war auch an der Uferpromenade ?

Vom vielen ? laufen bekommt man Hunger.

Bis Astrachan! Upp’s so weit!?

Als wir unser Gepäck auf unsere sauber geputzte Motorräder geladen hatten und los fuhren, fing es doch tatsächlich an zu regnen.

Günther’s Navi wusste auch eine super Abkürzungsstrecke, voll durch den Dreck(Matsch). Das war’s dann wohl mit sauberen Motorrädern.?

Also fuhren wir durch den Mal mehr, Mal weniger Regen fast 50 km aus Wolgograd hinaus.

Gegen Mittag hörte es dann auf mit regnen und die Sonne kam durch mit bis zu 31Grad.

Die Landschaft war beeindruckend, genau im Wolgadelta war alles grün, daneben Steppe, Sanddünen, kaum ein Baum und riesengroße Melonenfelder.

Auch gab es wieder kleine Canon’s, die sich dann bis zur Wolga erstreckten.

In einem kleinen Dorf sahen wir dann eine schöne russisch, orthodoxe Kirche, wir fuhren hin und wollten diese besichtigen. Ich wurde aber nicht hingelassen, nein nicht weil ich kein Kopftuch auf hatte, sondern weil ich lange Motorradhosen trug.?

Dann eben nicht!

So nun waren wir noch ungefähr 130 km von Astrachan entfernt, darum wollten wir uns eine Bleibe suchen.

Es gab keine mehr vor Astrachan, so fuhren bis dort hin.

Sind mittlerweile beim Essen gewesen.

Liefen dann ins Hotel zurück.

Brücke über einen Wolgaarm!

Unsere heutige Strecke:

Immer noch Wolgograd!??️?☔

Heute ging es wieder zu Fuß ? in die Innenstadt.

Zdaniye Tsäritsynskoy Pozharn heute ein Hotel

Fontana“Iskusstvo“,Druzhby Narodov“

Immer Richtung Wolga, da wir zum Hafen wollten, zwecks einer Bootsfahrt.?️

Ein Ausflugsdampfer war schnell gefunden. Die Fahrt dauerte 1 1/2 Stunden und zeigte uns Wolgograd von der Wasserseite.

Mit so einem sind wir gefahren.

Dampfer legt ab.

Treppe zur Wolga!

Wolgograd Panorama Museum

Wolgograd Arena

Mamayev Kurgan

Günther

Andere Seite mit Badestrand

Auf dem Rückweg.

Sind wir noch beim Italiener Ein- gekehrt, war echt super gut.

Auf dem Weg zum Hotel fing es dann leider an zu regnen.☔

Wolgograd zu Fuß.???

Nach dem Frühstück bestellten wir uns ein Taxi und ließen uns zur „Mamayev Kurgan“ Statue fahren.

In dem Park gibt es auch noch ein Stalin Museum, eine Gedenkstätte des 2. Weltkrieges und eine Kirche.

Gedenkstätte des 2. Weltkrieges

Anschließend sind wir zu Fuß ???entlose Kilometer zum Volgograder Panorama Museum gegangen?.

Das ist ein Kriegsmuseum und schildert die Befreiung Stalingrads.

Museum von außen

Von Innen

Pawlov Haus

Und noch einige Bilder vom Rückweg:

Wolgograd ?

Nachdem uns die Straßenbauarbeiter, die ebenfalls in unserer Gaststätte übernachtet hatten, schon vor 7 Uhr aus dem Bett geschmissen hatten, fuhren wir heute schon vor 9Uhr los

Wie sich heraus stellte war es gut so, den gegen Mittag kletterte das Thermometer auf über 32 Grad.

Pause, hab Durst

Die Landschaft war wunderschön, immer wieder hatten wir einen Blick auf die riesengroße Wolga.

Kann man darin wohl baden, ja warn genug wärs ?

Ne, was schwimmt den darin? Ne, da geh ich nicht rein.?

Auch die kleinen Canon rechts und links der Fahrbahn waren einfach schön.

Jetzt sind wir im Hotel angelangt und was befindet sich genau gegenüber, eine Waschanlage.

Unser super Putzteam

Die freundliche junde Dame putzte unsere Motorräder. Die hatten es richtig nötig.

Unsere heutige Strecke:

Immer noch Richtung Wolgograd!

Heute war die Landschaft nur anfänglich pitoresk.?

Wir fuhren eine Anhöhe herrunter und sahen auf die riesige Wolga.

Mit der Zeit veränderte sich die Landschaft, immer mehr Hügel gab es.

Dazu kletterte das Thermometer auf 30 Grad, wir brauchten Mal wieder immer öfters eine Pause.

So beschlossen wir so gegen 15 Uhr uns eine Bleibe zu suchen.

Unsere heutige Strecke:

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