Auf Weltreise mit dem Motorrad

Monat: August 2019 (Seite 1 von 3)

Richtung Thessaloniki!

Heute morgen hatten wir es ziemlich eilig. Schnell das super gute Frühstück genossen und schon waren wir weg.Wir wollten nach Xanthi zum BMW Händler fahren. Da heute Samstag war, beeilten wir uns, damit wir noch rechtzeitig ankommen.Wir haben es tatsächlich geschafft, aber leider gab es dort keinen Service. Es hieß wir müssen nach Thessaloniki.Da Thessaloniki noch ungefähr 200 km entfernt ist, beschlossen wir, dass wir die schönere Küstenstraße nehmen und erst am Montag zum BMW Händler fahren.Unsere heutige Strecke:

Wir sind in Griechenland!

Wieder einmal die Motorräder voll gepackt und los ging es.

Raus aus Istanbul brauchten wir noch eine 3/4 Stunde.

Dann immer Richtung Ipsala.

Eine Zeitlang fuhren wir am Marmaris Meer entlang. Dann auf der D110 ins Landes Innere. Da es heute wieder mal über 30 Grad hatte waren Pausen angesagt.

Dann o nein, so ungefähr 6 Kilometer vor der Grenze staute es sich. Zum Glück winkten uns die Polizisten durch.

Immer wieder kamen wir an eine Engstelle und mussten auch anstehen.

Hier für alle Motorradfahrer an dieser Grenze, nehmt einfach die LKW Spur.

Haltet an den Grenzhäuschen an, zeigt eure Papiere und weiter an das nächste Kontrollhaus.

Mir hat es leider nichts gebracht, ich musste mit meinem Motorrad zum Röntgen auf eine Rampe hoch fahren.

Ich sagte dem türkischen Grenzer noch, dass er ja aufpassen soll, da mein Motorrad ziemlich teuer sei.

Mein Tonfall war wohl nicht so freundlich, den der Grenzer sah Günther richtig mitleidig an.

Als wir das überstanden hatten und festgestellt wurde, dass mein Motorrad gesund sei??? durften wir weiter zum Desinfektionsbad.

So gegen 18 Uhr fuhren wir dann voll über die griechische Grenze.

Jetzt sind wir brezelfertig in unserem Hotel angekommen.

Unsere heutige Strecke:

Auf nach Istanbul!

Die 161 km bis Istanbul waren schnell gefahren. Zuerst fuhren wir an dem Sarpanca See vorbei.

Am Marmaris Meer entlang und dann über den Bosporus. Auf der Brücke herrschte ein ganz schöner Seitenwind.

Das Hotel war schnell gefunden. Nun hieß es warten, bis wir nach einer Stunde endlich einchecken konnten.

Nun noch schnell die Motorräder in die Tiefgarage fahren.

Oh nein, der Parkwächter lief Günther vorne weg, blieb nach einer 90 Grad Kurve stehen, Günther konnte noch bremsen, ich kam gerade um’s Eck, sah Günther da stehen, steuerte intuitiv gerade aus auf die Wand zu, bremste, ich sag euch der Boden war so Ar…glatt.

Ich konnte den Sturz nicht mehr verhindern. Mir ist zum Glück nichts passiert, aber mein Kupplungshebel ist abgebrochen.

So jetzt sind wir am organisieren.

Unsere heutige Strecke:

Bis Sakarja, schon fast in Istanbul!?

Als wir zu unseren Motorräder kamen wartete schon das große Verabschiedungskomitee auf uns.

Der Bäcker und seine Freunde wünschten uns eine gute Weiterfahrt.

Die ersten paar Kilometer nach der Stadt erinnerten uns an das Remstal.

Danach hätte man meinen können man ist auf der schwäbischen Alb unterwegs.

Als wir dann Richtung Küste fuhren wurde es sehr kurvig und „bergig“ . Stellenweise stieg die Straße von 10m auf 400m an. Das wusste man Mal wieder warum man ?️ fährt.?

Ein freundlicher LKW Fahrer spendierte uns Tee und Sprudel.

Pause! Vom Kurven fahren wird’s einem schwindelig.?


Die Küstenstraße bot uns atemberaubende Ausblicke.

Jetzt sind wir in Sakarja, ca. 140 km von Istanbul entfernt.

Unser Hotel ist super.

Unsere heutige Strecke:

Schon in Bartin!?

Nach einem super guten Frühstück, konnte es los gehen.
Wir folgten weiter der D010/Küstenstraße. Gestern wunderten wir uns noch, dass die Einheimischen vor unserem Plan, die Küstenstraße so weit es geht bis nach Istanbul zu fahren, uns etwas verwundert anschauten.
Ja, heute wissen wir warum.
Ich sag euch wir sind brezelfertig, 140 km, ihr habt richtig gelesen, eine Passstraße an der Anderen, keine Gerade und das Alles wirklich an der Küste, mit einer Aussicht, wundervoll!Wer mich kennt, weiß das ich Höhenangst habe.?

Seht ihr die Straße? Oben das hellbraune, da ist sie ?

Na klar brauchten wir da zwischen durch immer wieder Mal eine Stärkung.So jetzt sind wir in Bartin, hatten eigentlich gedacht wir hätten unsere Bergziegen Prüfung für heute hinter uns, aber auf der Suche nach einem Hotel, mussten wir durch die Altstadt von Bartin fahren.Da ist es Recht eng und bergig und das Navi schickte uns auch noch in Sackgassen, egal jetzt sind wir da.
Unsere Motorräder wurden vom Bäcker neben dem Hotel bestaunt, so wurden wir kurzer Hand zum Tee eingeladen.?
Unsere heutige Strecke:

Bis Abana, immer noch am Schwarzen Meer!

Aus Samsun kamen wir richtig flott raus.
Die Küstenstraße war herrlich zu fahren, zum Teil Pässe wie in den Alpen. Dazu eine tolle Sicht auf das arzurblaue Meer.Was will man mehr!?Unser Hotel haben wir auch schon bezogen.Was verbirgt sich wohl dahinter?Nein kein Schrank, das Badezimmer.?Jetzt sitzen wir in Abana im Park und genießen den Abend.Unsere heutige Strecke:

Bis Samsun!☔

Als wir in Giresun los fuhren, hatten wir noch bestes Wetter.

Das sollte sich aber ändern, als in Altinordu die Straße Richtung Berge führte, kam es richtig Schwarz. Wir also in unsere Regensachen geschlüpft, durch den nächsten Tunnel gefahren, danach pratzelte es.

Glück gehabt! Nach ein paar Kilometern fing es doch tatsächlich an zu gewittern.

Wir haben uns in die nächste Tankstelle gerettet.

Der Tankwart hat uns sogar sein Sofa zum Warten angeboten.

Nach ungefähr 1 1/2 Stunden haben wir es dann gewagt und sind weiter gefahren.

Leider gerieten wir abermals genau in die Gewitterfront, so hieß es nochmals einen Stopp einlegen.

Günther steuerte nun ein kleines Restaurant an. Dort haben wir für 7 € Mittag gegessen.

Und sind nach 1 Stunde wieder aufgebrochen.

Jetzt hat es nur noch geregnet. Zum Teil richtig heftig.

Durch Carsamba ging es dann im Stopp und Go, wir dachten zuerst, dass es einen Verkehrsunfall gegeben hat. Aber da lagen wir falsch, die Straße stand ca. 30 cm unter Wasser. Da mussten wir durch.?

Kurz vor Samsun hielten wir zufällig vor einem BMW Autohaus ?, dort wollten wir auf dem Handy nach einem Hotel schauen. Günther sah ein paar Männer dort stehen und fragte diese, ob sie nicht zufällig ein Hotel wüssten.

Wie sich dann heraus stellte, kam einer der Drei aus Rudersberg.?

Sie fuhren uns dann bis zu einem Hotel voran, verhandelten mit dem Hotelier noch den Preis, dann verabschiedeten sie sich.

Unserm Helferteam vielen Dank!

Jetzt bezogen wir unser Zimmer, tranken einen Tee, dann sind wir auf Erkundungstour gegangen.

Wir schauten uns das Museum an, indem man den Nachbau des Dampferfrachters, der Atatürk im 19. Jahrhundert von Konstantinobel nach Samsun brachte, besichtigen kann:

Danach haben wir uns einen leckeren Kuchen ? gegönnt.

Unsere heutige Strecke:

Immer noch entlang der Schwarzmeerküste! Bis Giresun.

Als wir heute morgen aus dem Fenster schauten, regnete es.
Also „waterproof“ anziehen, ächz ist das heiß.?
Bei Schnürlesregen sind wir dann losgefahren, hatten schon befürchtet, dass es den ganzen Tag regnen würde, aber nach ca. 20 Minuten Fahrt, hörte es dann auf und das Thermometer zeigte 30 Grad.☀️
Fast entlang der ganze Strecke zwischen Cayeli und Giresun steht ein Haus am Anderen, zwar mit viel Grün drumrum, aber dafür zum Teil Recht hoch.Da es so heiß war und wir oft durch große Städte Stopp und Go fahren durften, waren einige Pausen angesagt.Die Suche nach unserem Hotel zeigte sich Mal wieder schwierig, aber mit Hilfe von den Einheimischen, haben wir es doch geschafft.Unser Hotel ist das rosa Haus da unten.
In Giresun hat es viele Sträßchen mit zum Teil 70ig prozentiger Steigung.

Die Moschee ist gleich über unserem Hotel.Nachdem wir uns umgezogen hatten, erkundeten wir Giresun.Unsere heutige Strecke:

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